Urologie Zehlendorf
Schuetze

Phimose (Vorhautverengung)


Die Phimose ist eine angeborene Störung der Entwicklung der Vorhaut – sie ist zu eng.

Bei Kindern ist die Phimose in den ersten fünf Lebensjahren physiologisch bedingt, also normal.

Meist schon vor dem 5. Geburtstag lösen sich in der Regel sämtliche Verklebungen der Vorhaut. Die Vorhaut kann nun so weit zurückgeschoben werden, dass die Eichel völlig frei liegt. Spätestens zum Zeitpunkt der Einschulung sollte dies möglich sein.

Das ist auch der richtige Zeitpunkt, um gegebenenfalls über einen operativen Eingriff nachzudenken, wenn der Junge nicht in der Lage ist, die Vorhaut komplett zurückzustreifen.

In diesem Alter tritt das Kind in die genitale Phase eintritt und erkennt nun den Unterschied zwischen Jungen und Mädchen. Der Junge würde eine Veränderung im Bereich seines Gliedes als eine Belastung empfinden und sich im Vergleich mit Gleichaltrigen benachteiligt fühlen.

Der operative Eingriff bei Kindern bedarf stets einer Narkose. Die Einsichtsfähigkeit in das Tun des Arztes ist noch nicht gegeben und dem entsprechend würde eine örtliche Betäubung nicht toleriert werden. Der Eingriff findet als ambulante Operation statt.

Schon wenige Stunden nach der Operation können Eltern und Kind das Operationszentrum wieder verlassen.

Es ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse.